22. Juli 2019

Der Nutzen von Metasuchmaschinen bei Online-Buchungen

Vorbei sind die Zeiten, in denen Reisende bei ihrer Planung bloß ein oder zwei Unterkünfte heraussuchen, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Dank Metasuche und OTA besuchen sie viele verschiedene Webseiten und variieren ihre Suche explizit. Je öfter also der Name eines bestimmten Hotels während dieser Suchen auftaucht, desto schneller kann der Suchende überzeugt und als neuer Kunde gewonnen werden. Aber was genau steckt eigentlich hinter dem Begriff Metasuche?

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Der Unterschied zwischen GDS, OTA und einer Metasuchmaschine

GDS steht für Global Distribution System und bezeichnet ein Netzwerk, das die Kommunikation der Reisebüros mit den Dienstleistern der Branche vereinfacht. Dazu zählen neben den Besitzern einer Unterkünfte hauptsächlich Fluggesellschaften und Mietwagenanbieter, die vor allem in der Vergangenheit den Großteil ihrer Kunden über Reisebüros fanden. Heutzutage kostet der Zugang zu einem GDS verhältnismäßig viel und ist daher für kleinere, unabhängige Hotels oder gar einzelne Zimmer auf Airbnb wenig relevant. Außer natürlich der Zugang ist bereits über eine Anbindung des Channel Managers automatisch integriert, was völlig neue Märkte erschließen kann.

Eine zentralere Rolle spielen Online Travel Agencies (OTAs). Oft greifen Reisende ohne Umwege auf Plattformen wie Booking.com, HRS oder Hostelworld zurück, die dem Endverbraucher durch ihre Algorithmen alle wichtigen Informationen zur Verfügung stellen. Diese Informationen werden von den Hoteliers persönlich eingelesen und im Regelfall mit Bildern sowie durch weitere Besonderheiten ergänzt. Jede Unterkunft sollte diese Möglichkeit ergreifen, da die Nutzung einer OTA im ersten Schritt kostenlos ist, sich die Reichweite aber drastisch erhöhen kann. Erst wenn eine Buchung über die Seite erfolgt, verlangen OTAs eine Provision. Die einzig wirkliche Alternative dazu liegt in der Generierung von Direktbuchungen über die eigene Webseite.

Als Konsequenz aus der großen Beliebtheit der OTAs haben sich schließlich diverse Metasuchmaschinen in der Reisebranche entwickelt. Auf den ersten Blick besitzen Metasuchen ähnliche Möglichkeiten wie eine Suche über eine OTA: Auch hier werden Preise und Verfügbarkeiten von Hotelzimmern und anderen Übernachtungsalternativen verglichen. Mit dem Unterschied, dass eine Metasuchmaschine einen Schritt weiter geht und sogar die Daten der unterschiedlichen OTAs miteinander abgleicht. Dabei kann eine Unterkunft auf Seiten wie Kayak oder Skyscanner auftauchen, ohne dass die Besitzer sie jemals dort eingelesen haben, wodurch eine Metasuche den umfangreichsten Überblick gewährt.

Dieses Geschäftsmodell kann sich als großer Vorteil erweisen, da es statt wie bei OTAs keine Provision nach dem Cost-per-Acquisition-Modell verlangt, sondern sich auf ein Pay-per-Click-System verlässt. Denn eine Metasuchmaschine benötigt bloß eine einzige Information direkt von der Unterkunft – einen Link, der interessierte Kunden weiter zu einer Buchungsmaske etwa auf der eigenen Homepage führt. Pro Klick wird eine feste Summe gezahlt. Mit einem Channel Manager kann dieser Link automatisch erstellt und den verschiedenen Suchmaschinen zur Verfügung gestellt werden.

Die Bedeutung von Metasuchen bei der Kundengewinnung

Einer umfangreichen Studie des Anbieters Eye for Travel zufolge nutzen fast drei Viertel aller Reisenden regelmäßig Metasuchmaschinen während ihres Planungsprozesses. Dank den zahlreichen Alternativen des Internets sind Kunden zunehmend preisempfindlich geworden. Sie suchen stets das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, das ihnen Metasuchmaschinen übersichtlich und leicht verständlich auflisten.

Die Studie belegt also, was viele andere Prognosen erkennen: Die Bedeutung von Metasuchen wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Eine Unterkunft, die diese Chancen nicht nutzt, verpasst den Zugang zu einem der wichtigsten Märkte. Dabei brauch der interne Prozess kaum angepasst zu werden, wenn das Unternehmen denn einen Channel Manager verwendet. Im System von MappingMaster stellen Metasuchen zum Beispiel einen festen Bestandteil der Software dar und werden ganz automatisch berücksichtigt. Als Inhaber einer Unterkunft erleichtert dies den Umgang mit diesen modernen Techniken ungemein.

 

Für Fragen und Unterstützung stehen wir per E-Mail zur Verfügung: mail@mappingmaster.com

8. Juli 2019

Wieso jedes Hotel einen Blog führen sollte – MappingMaster

An einem Internetauftritt kommt heutzutage kein Anwesen mehr vorbei, das aktiv Übernachtungsmöglichkeiten anbieten möchte. Die Reichweite des weltweiten Netzes ist unschlagbar. Potenzielle Kunden suchen vermehrt online nach den Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen, die genau ihren Wünschen entsprechen. Aus dieser Flut an Informationen herauszustechen fällt schwer. Eine Option, die sich für viele Eigentümer bewährt hat, liegt im Erstellen anschaulicher und informativer Blogbeiträge, welche sich blendend zur Neukundengewinnung eignen.

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Der Blog als Wegweiser zur eigenen Marke

Mit der Einrichtung einer Internetseite übernehmen Hoteliers die volle Kontrolle darüber, welche Informationen sie wie der Öffentlichkeit präsentieren. Die Grenzen liegen dabei nur in der Kreativität des Einzelnen. Umfang, Design und Inhalt der Blogtexte können nach Belieben an die unternehmerische Vision angepasst werden und müssen sich nicht nach externen Regelungen (etwa der sozialen Medien) richten. Mit den richtigen Mitteln kann diese Freiheit äußerst profitabel sein.

Professionelles Marketing selbstgemacht

Ein Blog sollte die erste Anlaufstelle darstellen, auf die interessierte Reisende in ihrer Planungsphase stoßen. Landingpages, die mit Leidenschaft und Fachwissen geschrieben werden, erfüllen ganz automatisch die wichtigsten SEO-Gesichtspunkte. Eine organisierte und durchdachte Vorgehensweise ist bei der Erstellung eines Blogs also essenziell, auch um Besucher weiter auf die eigene Webseite zu bringen. Dabei sollte die Persönlichkeit des Anwesens in charmanter Art zum Ausdruck kommen, eignet sich ein Blog doch ausgezeichnet dafür, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Die Zielgruppe der Reisenden

Die Gäste von Morgen durchforsten heute schon das Web nach allen Informationen, die sie über ihren Urlaub finden können. Dazu gehören erfahrungsgemäß zahlreiche Daten und Fakten über eine Unterkunft, welche auf dem eigenen Blog übersichtlich aber auch interessant präsentiert werden können. Hierbei hilft eine Unterteilung in unterschiedliche Kategorien, die an verschiedenen Stufen der Kaufentscheidung eingreifen, Aufmerksamkeit gewinnen und schließlich zu einer Buchung führen.

 

  1. Kategorie 1: Informatives über den Standort

Das Team vor Ort kennt sich aus. Einheimische besitzen wertvolles Insiderwissen, das sich hervorragend für einen Blogeintrag eignet. Statt darüber zu schreiben, wieso das eigene Hotel in allen Bereichen eindeutig die beste Wahl darstellt, sollte lieber ein Artikel über die Feinheiten der lokalen Küche verfasst werden und wo es diese zu kosten gibt. Wie beiläufig kann dann innerhalb des Textes erwähnt werden, wie zentral und praktisch doch die Lage der Unterkunft zu diesen Orten ist. Ein Link am Ende führt direkt weiter zur Buchung. Denn wer mit seinem Blog einen Mehrwert für den Kunden erzeugt, der begeistert und überzeugt wie von selbst.

  1. Kategorie 2: Beantwortung der häufigsten Fragen

So ansprechend Auskünfte über die Vorzüge und Besonderheiten der regionalen Kultur auch sind, das Kernstück eines kommerziellen Blogs im Gastgewerbe bleiben konkrete Angaben zur Unterkunft. Ohne diese lässt sich die Hauptaufgabe der Kundengewinnung schlecht realisieren. Außerdem herrscht bei den meisten Reisenden ein echtes Interesse daran, welche Annehmlichkeiten sie im Urlaub erwarten. Zum Beispiel kann ein Artikel eine Übersicht der verschiedenen Zimmer bieten und ein zweiter mögliche Zusatzleistungen auflisten. All das sollte natürlich anschaulich beschrieben sowie durch viele Bilder ergänzt werden.

Nach jeder Empfehlung muss der Kunde die Möglichkeit haben, mit nur einem Klick zur Buchung seines Wunschzimmers zu gelangen. Denn diese Direktbuchungen auf der eigenen Homepage erweisen sich schnell als außerordentlich wertvoll, wie an dieser Stelle nachgelesen werden kann. Daher ist es von großem Wert, einen direkten Buchungslink zu einer Buchungsmaschine einzubinden. Hier ist ein solches Beispiel für einen direkten Buchungslink: http://neo.cultbooking.com/CPC/?agentcode=58078&hotelcode=53948&lang=en

Steht hinter all diesen Vorgängen zusätzlich noch ein Channel Manager mit den Funktionen von MappingMaster, erfolgen die Buchungen vollkommen automatisch. Der Channel Manager synchronisiert und aktualisiert alle Angebote auf die momentanen Verfügbarkeiten, auch auf Plattformen wie Booking.com oder Expedia.

Für Fragen und Unterstützung stehen wir per E-Mail zur Verfügung: mail@mappingmaster.com