18. Juni 2019

Durch Direktbuchungen Kosten sparen und Kunden gewinnen – MappingMaster

Viele Reisende sind davon überzeugt, auf Onlineportalen die günstigsten Angebote zu finden. Doch dem ist oft nicht so: Eine Buchung direkt über einen Kanal der bevorzugten Unterkunft besitzt für beiden Seiten viele

Durch Direktbuchungen Kosten sparen und Kunden

Buchungsportale sind in der heutigen Zeit unentbehrlich. Die große Mehrheit an Reisenden verlässt sich bei ihren Planungen ganz auf die Angebote von Plattformen wie HRS, Expedia, Booking.com oder HolidayCheck. Die Vorteile dieser Seiten liegen auf der Hand: Sie sind einfach zu bedienen und liefern eine umfangreiche Übersicht über den Großteil der Unterkünfte, die den Kriterien der Suchenden entsprechen. Nur in Ausnahmefällen machen sich Kunden die Mühe, extra die hauseigene Homepage ihres Wunschhotels herauszusuchen oder gar zum Telefon zu greifen. Dadurch geraten gerade kleinere Hoteliers schnell in eine gefährliche Abhängigkeit von den Betreibern der Onlineportale. Denn diese bieten ihren Service natürlich nicht umsonst an.

Die Kehrseite der Innovation

Die Plattformen verlangen eine Provision für jede Übernachtung, die über ihre Seite zustande kommt. Diese ist vertraglich festgelegt, in der Regel aber von diversen Faktoren abhängig und beträgt in vielen Regionen etwa 14 bis 25 Prozent des Zimmerpreises . Nicht selten liegt die Provision deutlich über diesem Wert und kann in Ausnahmefällen sogar bis zu 50 Prozent betragen.
Dennoch finden sich nicht wenige Hoteliers mit diesen Bedingungen ab, profitieren sie doch schließlich von der höheren Sichtbarkeit. Kritisch wird die Einstellung der Buchungsportale erst, wenn sie sich in den eigentlichen Hotelbetrieb einmischen und die Vergabe der Zimmer beeinflussen. In vielen Verträgen verpflichten sich die Anbieter einer Unterkunft nämlich dazu, ein Zimmer nirgends zu einem günstigeren Preis anzubieten, als dieses auf der Plattform beworben wird. Damit versuchen die Betreiber ihre Machtposition weiter zu stärken und die Anzahl von unbeliebten Direktbuchungen zu verringern, an denen sie nichts verdienen. Die Hotels haben das Nachsehen, denn für den Kunden spielt es keine Rolle, ob eine Provision den Gewinn der Unterkunft mindert. Ein Gast erwartet in beiden Fällen dieselben Leistungen.

Der enorme Nutzen direkter Buchungen

Direktbuchungen sollten demnach zweifellos im Fokus jedes Hotels, jeder Ferienwohnung oder Pension stehen. Die gesparten Kosten des Zwischenhändlers können obendrein an die Kunden weitergegeben werden, die so unmittelbar von ihrer Wahl profitieren. Exklusive Vorteile in Form kleiner Boni reichen erfahrungsgemäß bereits aus, um interessierte Reisende von einer Buchung auf der eigenen Homepage zu überzeugen. Denkbar sind hierbei zum Beispiel Rabatte auf interne Zusatzleistungen wie den Saunabereich oder schlicht die Möglichkeit das Zimmer mit der besten Aussicht zu ergattern. Größere Hotels schenken Direktbuchern gerne ein Zimmer-Upgrade, sollte zu dem Zeitpunkt etwas verfügbar sein. Oft geben sich Touristen aber schon mit einem kostenlosen WiFi-Zugang oder dem obligatorischen Frühstück zufrieden.

Eine Buchung ohne zusätzlichen Vertriebspartner schafft eine Bindung zwischen Gast und Unterkunft. Sie sorgt für Loyalität und ist für beide Parteien von Vorteil, können die Hoteliers doch durch den direkten Kontakt stärker auf die Wünsche ihrer Besucher eingehen. Bei großer Zufriedenheit wird aus einem Direktbucher schnell ein Stammkunde.

Sich als Hotel eine eigene Webpräsenz aufzubauen, die auch eine funktionierende Buchungsmaske besitzt, erweist sich letzten Endes also als äußerst gewinnbringend. Ein Channel Manager greift dabei helfend unter die Arme und erledigt die meisten Zwischenschritte ganz automatisch.

Für Fragen und Unterstützung stehen wir per E-Mail zur Verfügung: mail@mappingmaster.com

Quellen:
https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/fluch-und-segen-zugleich-hoteliers-stehen-booking-com-und-co-kritisch-gegenueber-130623221