15. August 2019

Reisevideos effektiv zur Vermarktung einsetzen

In Zeiten des Internets existieren viele Möglichkeiten, interessierten Reisenden Informationen über eine Unterkunft zukommen zu lassen. Reichten vor ein paar Jahren noch einfache Bilder des Zimmers aus, die durch die wichtigsten Daten in Textform ergänzt wurden, brauch es heutzutage doch etwas mehr, um sich von der Menge abzuheben.

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Das Video als Speerspitze der Multimedialität

Ipsos Marktforschung belegte in einer im Auftrag von Google durchgeführten Studie zum Verhalten verschiedener Reisetypen, dass die Mehrzahl aller Reisenden in ihrer Planungsphase auf Videos zurückgreifen. Dreht sich deren Inhalt speziell um die Vorzüge sowie Besonderheiten einer Unterkunft, umso besser: Zwei Drittel der Befragten erwarten und verlangen solche Themen in diesem Zusammenhang. Insidertipps bezüglich lokaler Veranstalten oder Sehenswürdigkeiten sollten im Video eines Hotels nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Reisevideos als Kundenmagnet

Der enorme Nutzen direkter Buchungen von der hauseigenen Webseite wurde bereits an anderer Stelle ausgiebig beleuchtet. Die Veröffentlichung qualitativ hochwertiger Videos, die potenziellen Kunden einen echten Mehrwert bieten, kann dabei helfen, wieder an Unabhängigkeit dazuzugewinnen. Denn die Umfrage bewies, dass die Hälfte der Befragten Videoinhalte am liebsten unmittelbar auf der Homepage des jeweiligen Hotels konsumiert – deutlich mehr als auf jeder anderen Plattform. Hier kann das Nutzererlebnis vom Betreiber auch wesentlich besser gesteuert werden. Ein Video ist in der Regel bloß der erste Schritt zum Aufbau einer Marke.

Wie setzt sich ein Reisevideo zusammen?

Reisende, die gerade ihre Unterkunft auswählen, interessiert vor allem deren Merkmale. Ein Video sollte sich deshalb explizit mit den verschiedenen Zimmergrößen, der Einrichtung sowie den Aufenthaltsräumen befassen. Wellnessbereiche, Verpflegungsoptionen oder nahegelegene Natur sind lediglich ein Bonus, können das Video aber ungemein bereichern. Am besten sollten die Bilder außerdem authentisch von einem echten Gast moderiert werden. Dieses Vorgehen baut Vertrauen auf.

Neue Möglichkeiten nutzen

Der Fortschritt der Technologie ist unaufhaltsam. Hotels, Airbnbs oder etwa Pensionen sollten deshalb mit der Zeit gehen und stets auf dem neusten Stand bleiben. Das gilt bei der Kundengewinnung in Form eines Reisevideos ebenso wie in allen anderen Bereichen. Immer bedeutender werden auch technische Unterstützungen, die bestimmte Aufgaben komplett automatisieren, wie beispielsweise ein Channel Manager, der den Umgang mit den zahlreichen Reiseportalen maßgeblich erleichtert. Davon profitieren Betreiber wie Gäste.

 

Für Fragen und Unterstützung stehen wir per E-Mail zur Verfügung: mail@mappingmaster.com

22. Juli 2019

Der Nutzen von Metasuchmaschinen bei Online-Buchungen

Vorbei sind die Zeiten, in denen Reisende bei ihrer Planung bloß ein oder zwei Unterkünfte heraussuchen, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Dank Metasuche und OTA besuchen sie viele verschiedene Webseiten und variieren ihre Suche explizit. Je öfter also der Name eines bestimmten Hotels während dieser Suchen auftaucht, desto schneller kann der Suchende überzeugt und als neuer Kunde gewonnen werden. Aber was genau steckt eigentlich hinter dem Begriff Metasuche?

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Der Unterschied zwischen GDS, OTA und einer Metasuchmaschine

GDS steht für Global Distribution System und bezeichnet ein Netzwerk, das die Kommunikation der Reisebüros mit den Dienstleistern der Branche vereinfacht. Dazu zählen neben den Besitzern einer Unterkünfte hauptsächlich Fluggesellschaften und Mietwagenanbieter, die vor allem in der Vergangenheit den Großteil ihrer Kunden über Reisebüros fanden. Heutzutage kostet der Zugang zu einem GDS verhältnismäßig viel und ist daher für kleinere, unabhängige Hotels oder gar einzelne Zimmer auf Airbnb wenig relevant. Außer natürlich der Zugang ist bereits über eine Anbindung des Channel Managers automatisch integriert, was völlig neue Märkte erschließen kann.

Eine zentralere Rolle spielen Online Travel Agencies (OTAs). Oft greifen Reisende ohne Umwege auf Plattformen wie Booking.com, HRS oder Hostelworld zurück, die dem Endverbraucher durch ihre Algorithmen alle wichtigen Informationen zur Verfügung stellen. Diese Informationen werden von den Hoteliers persönlich eingelesen und im Regelfall mit Bildern sowie durch weitere Besonderheiten ergänzt. Jede Unterkunft sollte diese Möglichkeit ergreifen, da die Nutzung einer OTA im ersten Schritt kostenlos ist, sich die Reichweite aber drastisch erhöhen kann. Erst wenn eine Buchung über die Seite erfolgt, verlangen OTAs eine Provision. Die einzig wirkliche Alternative dazu liegt in der Generierung von Direktbuchungen über die eigene Webseite.

Als Konsequenz aus der großen Beliebtheit der OTAs haben sich schließlich diverse Metasuchmaschinen in der Reisebranche entwickelt. Auf den ersten Blick besitzen Metasuchen ähnliche Möglichkeiten wie eine Suche über eine OTA: Auch hier werden Preise und Verfügbarkeiten von Hotelzimmern und anderen Übernachtungsalternativen verglichen. Mit dem Unterschied, dass eine Metasuchmaschine einen Schritt weiter geht und sogar die Daten der unterschiedlichen OTAs miteinander abgleicht. Dabei kann eine Unterkunft auf Seiten wie Kayak oder Skyscanner auftauchen, ohne dass die Besitzer sie jemals dort eingelesen haben, wodurch eine Metasuche den umfangreichsten Überblick gewährt.

Dieses Geschäftsmodell kann sich als großer Vorteil erweisen, da es statt wie bei OTAs keine Provision nach dem Cost-per-Acquisition-Modell verlangt, sondern sich auf ein Pay-per-Click-System verlässt. Denn eine Metasuchmaschine benötigt bloß eine einzige Information direkt von der Unterkunft – einen Link, der interessierte Kunden weiter zu einer Buchungsmaske etwa auf der eigenen Homepage führt. Pro Klick wird eine feste Summe gezahlt. Mit einem Channel Manager kann dieser Link automatisch erstellt und den verschiedenen Suchmaschinen zur Verfügung gestellt werden.

Die Bedeutung von Metasuchen bei der Kundengewinnung

Einer umfangreichen Studie des Anbieters Eye for Travel zufolge nutzen fast drei Viertel aller Reisenden regelmäßig Metasuchmaschinen während ihres Planungsprozesses. Dank den zahlreichen Alternativen des Internets sind Kunden zunehmend preisempfindlich geworden. Sie suchen stets das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, das ihnen Metasuchmaschinen übersichtlich und leicht verständlich auflisten.

Die Studie belegt also, was viele andere Prognosen erkennen: Die Bedeutung von Metasuchen wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Eine Unterkunft, die diese Chancen nicht nutzt, verpasst den Zugang zu einem der wichtigsten Märkte. Dabei brauch der interne Prozess kaum angepasst zu werden, wenn das Unternehmen denn einen Channel Manager verwendet. Im System von MappingMaster stellen Metasuchen zum Beispiel einen festen Bestandteil der Software dar und werden ganz automatisch berücksichtigt. Als Inhaber einer Unterkunft erleichtert dies den Umgang mit diesen modernen Techniken ungemein.

 

Für Fragen und Unterstützung stehen wir per E-Mail zur Verfügung: mail@mappingmaster.com

8. Juli 2019

Wieso jedes Hotel einen Blog führen sollte – MappingMaster

An einem Internetauftritt kommt heutzutage kein Anwesen mehr vorbei, das aktiv Übernachtungsmöglichkeiten anbieten möchte. Die Reichweite des weltweiten Netzes ist unschlagbar. Potenzielle Kunden suchen vermehrt online nach den Hotels, Pensionen oder Jugendherbergen, die genau ihren Wünschen entsprechen. Aus dieser Flut an Informationen herauszustechen fällt schwer. Eine Option, die sich für viele Eigentümer bewährt hat, liegt im Erstellen anschaulicher und informativer Blogbeiträge, welche sich blendend zur Neukundengewinnung eignen.

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Der Blog als Wegweiser zur eigenen Marke

Mit der Einrichtung einer Internetseite übernehmen Hoteliers die volle Kontrolle darüber, welche Informationen sie wie der Öffentlichkeit präsentieren. Die Grenzen liegen dabei nur in der Kreativität des Einzelnen. Umfang, Design und Inhalt der Blogtexte können nach Belieben an die unternehmerische Vision angepasst werden und müssen sich nicht nach externen Regelungen (etwa der sozialen Medien) richten. Mit den richtigen Mitteln kann diese Freiheit äußerst profitabel sein.

Professionelles Marketing selbstgemacht

Ein Blog sollte die erste Anlaufstelle darstellen, auf die interessierte Reisende in ihrer Planungsphase stoßen. Landingpages, die mit Leidenschaft und Fachwissen geschrieben werden, erfüllen ganz automatisch die wichtigsten SEO-Gesichtspunkte. Eine organisierte und durchdachte Vorgehensweise ist bei der Erstellung eines Blogs also essenziell, auch um Besucher weiter auf die eigene Webseite zu bringen. Dabei sollte die Persönlichkeit des Anwesens in charmanter Art zum Ausdruck kommen, eignet sich ein Blog doch ausgezeichnet dafür, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Die Zielgruppe der Reisenden

Die Gäste von Morgen durchforsten heute schon das Web nach allen Informationen, die sie über ihren Urlaub finden können. Dazu gehören erfahrungsgemäß zahlreiche Daten und Fakten über eine Unterkunft, welche auf dem eigenen Blog übersichtlich aber auch interessant präsentiert werden können. Hierbei hilft eine Unterteilung in unterschiedliche Kategorien, die an verschiedenen Stufen der Kaufentscheidung eingreifen, Aufmerksamkeit gewinnen und schließlich zu einer Buchung führen.

 

  1. Kategorie 1: Informatives über den Standort

Das Team vor Ort kennt sich aus. Einheimische besitzen wertvolles Insiderwissen, das sich hervorragend für einen Blogeintrag eignet. Statt darüber zu schreiben, wieso das eigene Hotel in allen Bereichen eindeutig die beste Wahl darstellt, sollte lieber ein Artikel über die Feinheiten der lokalen Küche verfasst werden und wo es diese zu kosten gibt. Wie beiläufig kann dann innerhalb des Textes erwähnt werden, wie zentral und praktisch doch die Lage der Unterkunft zu diesen Orten ist. Ein Link am Ende führt direkt weiter zur Buchung. Denn wer mit seinem Blog einen Mehrwert für den Kunden erzeugt, der begeistert und überzeugt wie von selbst.

  1. Kategorie 2: Beantwortung der häufigsten Fragen

So ansprechend Auskünfte über die Vorzüge und Besonderheiten der regionalen Kultur auch sind, das Kernstück eines kommerziellen Blogs im Gastgewerbe bleiben konkrete Angaben zur Unterkunft. Ohne diese lässt sich die Hauptaufgabe der Kundengewinnung schlecht realisieren. Außerdem herrscht bei den meisten Reisenden ein echtes Interesse daran, welche Annehmlichkeiten sie im Urlaub erwarten. Zum Beispiel kann ein Artikel eine Übersicht der verschiedenen Zimmer bieten und ein zweiter mögliche Zusatzleistungen auflisten. All das sollte natürlich anschaulich beschrieben sowie durch viele Bilder ergänzt werden.

Nach jeder Empfehlung muss der Kunde die Möglichkeit haben, mit nur einem Klick zur Buchung seines Wunschzimmers zu gelangen. Denn diese Direktbuchungen auf der eigenen Homepage erweisen sich schnell als außerordentlich wertvoll, wie an dieser Stelle nachgelesen werden kann. Daher ist es von großem Wert, einen direkten Buchungslink zu einer Buchungsmaschine einzubinden. Hier ist ein solches Beispiel für einen direkten Buchungslink: http://neo.cultbooking.com/CPC/?agentcode=58078&hotelcode=53948&lang=en

Steht hinter all diesen Vorgängen zusätzlich noch ein Channel Manager mit den Funktionen von MappingMaster, erfolgen die Buchungen vollkommen automatisch. Der Channel Manager synchronisiert und aktualisiert alle Angebote auf die momentanen Verfügbarkeiten, auch auf Plattformen wie Booking.com oder Expedia.

Für Fragen und Unterstützung stehen wir per E-Mail zur Verfügung: mail@mappingmaster.com

 

 

26. Juni 2019

Die wichtigsten Technologien im Hotelbetrieb

Vom Hotelkomplex bis hin zum einzelnen Zimmer auf Airbnb: Eine Unterkunft, die vermietet werden soll, muss den Erwartungen der Kunden entsprechen. Das schließt für gewöhnlich ein ansprechendes und damit modernes Ambiente mit ein, das auf die neusten Gerätschaften zurückgreift. Die Verantwortlichen brauchen demnach ein gutes Gespür, um unter den zahlreichen Innovationen die richtigen auszuwählen. Ein Vergleich mit der Konkurrenz ist unerlässlich, um Trends innerhalb der Branche schnellstmöglich zu erkennen und dadurch im eigenen Betrieb umsetzen zu können. Hotel Tech Report hat zu diesem Zweck über 700 Hoteliers nach ihren Vorlieben bei der technischen Unterstützung befragt.[1]

Gleich auf den ersten Blick fällt auf, dass Technologien, die sich direkt auf den Aufenthalt des Kunden auswirken, nur einen Teil der Optionen darstellen. Als viel entscheidender erweisen sich Programme und Abläufe, die hinter den Kulissen das Management steuern. Existiert eine Software, die einen Arbeitsprozess vereinfacht, erleichtert das schließlich die gesamte Unternehmung. Wie zum Beispiel der hochgelobte Channel Manager von MappingMaster, der ganze Zwischenschritte überflüssig macht und dessen System in der angesprochenen Umfrage einige Beachtung findet.

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Property Management Systems

In einem modernen Betrieb als unverzichtbar haben sich Property Management Systems (PMS) erwiesen. Sie erledigen die zentralen Aufgaben des Hotelalltags, kümmern sich etwa um Reservierungen, Tagesraten und Verfügbarkeiten. Aktuell sind die Systeme vor allem durch ihre immer weiter verbreitete Anbindung an Cloudserver wieder hochrelevant, was noch einmal einige Abläufe automatisiert und erklärt, wieso PMS in der Umfrage so oft genannt wurde. Wer bei diesem Thema den Anschluss verpasst, hat heutzutage eindeutig das Nachsehen.

Booking Engines

Allgemeiner sollten natürlich auch die Booking Engines (Buchungsmaschinen) auf dem neusten Stand gehalten werden, bilden sie doch die Grundlage für die meisten fundamentalen Bestandteile zur Buchung von Reiseleistungen. In den letzten Jahren wurde hierbei insbesondere bei Direktbuchungen von der eigenen Homepage ein Defizit festgestellt. Ein Großteil aller Hotels benutzt veraltete Versionen ihrer Booking Engines, was interessierte Reisende im schlimmsten Fall sogar von einer Buchung abhält. Welches Potenzial damit verschenkt wird, erklärt ein interessanter Beitrag hier auf MappingMaster.

Guest Experiences

Die Wirkung technischer Unterstützungen direkt am Kunden, wie zum Beispiel schlüssellose Zimmertüren oder ein Tablet auf jedem Nachttisch, sollte nicht unterschätzt werden. Dadurch bietet sich eine Möglichkeit, unmittelbar auf die Zufriedenheit der Kunden einzuwirken, da diese solche modernen Lösungen sofort bemerken. Ab einer gewissen Menge gehört ein Großteil dieser Geräte auch einfach zur Standardausstattung.

Channel Management

Bei der gegenwärtigen Fülle an Plattformen, die als Onlineportale agieren und die Zimmer von abertausend Unterkünften anbieten, ist eine manuelle Pflege dieser Daten unmöglich. Ein Channel Manager, wie etwa die Komplettlösung von MappingMaster, greift an dieser Stelle ein und hilft dabei, alle benötigten Kanäle zu bedienen. Mit der Software von MappingMaster werden u.a. Zimmerpreise und Verfügbarkeiten über alle Webseiten hinweg aktuell gehalten. Die Sichtbarkeit der Unterkunft erhöht sich immens, neue Kunden werden aufmerksam und der Umsatz steigt. Eine äußerst lohnende Investition und mit MappingMaster sogar die ersten 14 Tage kostenlos!

[1] https://hoteltechreport.com/news/hotel-manager-tech-survey

18. Juni 2019

Durch Direktbuchungen Kosten sparen und Kunden gewinnen – MappingMaster

Viele Reisende sind davon überzeugt, auf Onlineportalen die günstigsten Angebote zu finden. Doch dem ist oft nicht so: Eine Buchung direkt über einen Kanal der bevorzugten Unterkunft besitzt für beiden Seiten viele

Durch Direktbuchungen Kosten sparen und Kunden

Buchungsportale sind in der heutigen Zeit unentbehrlich. Die große Mehrheit an Reisenden verlässt sich bei ihren Planungen ganz auf die Angebote von Plattformen wie HRS, Expedia, Booking.com oder HolidayCheck. Die Vorteile dieser Seiten liegen auf der Hand: Sie sind einfach zu bedienen und liefern eine umfangreiche Übersicht über den Großteil der Unterkünfte, die den Kriterien der Suchenden entsprechen. Nur in Ausnahmefällen machen sich Kunden die Mühe, extra die hauseigene Homepage ihres Wunschhotels herauszusuchen oder gar zum Telefon zu greifen. Dadurch geraten gerade kleinere Hoteliers schnell in eine gefährliche Abhängigkeit von den Betreibern der Onlineportale. Denn diese bieten ihren Service natürlich nicht umsonst an.

Die Kehrseite der Innovation

Die Plattformen verlangen eine Provision für jede Übernachtung, die über ihre Seite zustande kommt. Diese ist vertraglich festgelegt, in der Regel aber von diversen Faktoren abhängig und beträgt in vielen Regionen etwa 14 bis 25 Prozent des Zimmerpreises . Nicht selten liegt die Provision deutlich über diesem Wert und kann in Ausnahmefällen sogar bis zu 50 Prozent betragen.
Dennoch finden sich nicht wenige Hoteliers mit diesen Bedingungen ab, profitieren sie doch schließlich von der höheren Sichtbarkeit. Kritisch wird die Einstellung der Buchungsportale erst, wenn sie sich in den eigentlichen Hotelbetrieb einmischen und die Vergabe der Zimmer beeinflussen. In vielen Verträgen verpflichten sich die Anbieter einer Unterkunft nämlich dazu, ein Zimmer nirgends zu einem günstigeren Preis anzubieten, als dieses auf der Plattform beworben wird. Damit versuchen die Betreiber ihre Machtposition weiter zu stärken und die Anzahl von unbeliebten Direktbuchungen zu verringern, an denen sie nichts verdienen. Die Hotels haben das Nachsehen, denn für den Kunden spielt es keine Rolle, ob eine Provision den Gewinn der Unterkunft mindert. Ein Gast erwartet in beiden Fällen dieselben Leistungen.

Der enorme Nutzen direkter Buchungen

Direktbuchungen sollten demnach zweifellos im Fokus jedes Hotels, jeder Ferienwohnung oder Pension stehen. Die gesparten Kosten des Zwischenhändlers können obendrein an die Kunden weitergegeben werden, die so unmittelbar von ihrer Wahl profitieren. Exklusive Vorteile in Form kleiner Boni reichen erfahrungsgemäß bereits aus, um interessierte Reisende von einer Buchung auf der eigenen Homepage zu überzeugen. Denkbar sind hierbei zum Beispiel Rabatte auf interne Zusatzleistungen wie den Saunabereich oder schlicht die Möglichkeit das Zimmer mit der besten Aussicht zu ergattern. Größere Hotels schenken Direktbuchern gerne ein Zimmer-Upgrade, sollte zu dem Zeitpunkt etwas verfügbar sein. Oft geben sich Touristen aber schon mit einem kostenlosen WiFi-Zugang oder dem obligatorischen Frühstück zufrieden.

Eine Buchung ohne zusätzlichen Vertriebspartner schafft eine Bindung zwischen Gast und Unterkunft. Sie sorgt für Loyalität und ist für beide Parteien von Vorteil, können die Hoteliers doch durch den direkten Kontakt stärker auf die Wünsche ihrer Besucher eingehen. Bei großer Zufriedenheit wird aus einem Direktbucher schnell ein Stammkunde.

Sich als Hotel eine eigene Webpräsenz aufzubauen, die auch eine funktionierende Buchungsmaske besitzt, erweist sich letzten Endes also als äußerst gewinnbringend. Ein Channel Manager greift dabei helfend unter die Arme und erledigt die meisten Zwischenschritte ganz automatisch.

Für Fragen und Unterstützung stehen wir per E-Mail zur Verfügung: mail@mappingmaster.com

Quellen:
https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/fluch-und-segen-zugleich-hoteliers-stehen-booking-com-und-co-kritisch-gegenueber-130623221